Meta Platforms, Inc.-Aktien fielen am Mittwoch im nachbörslichen Handel um 1 %, nachdem sie zuvor im regulären Handel um 8,8 % gestiegen waren – die beste Performance des Social-Media-Riesen seit fast sechs Monaten. Der Kursbewegung folgten Bloomberg-Berichte, dass Meta Pläne für ein Cloud-Infrastrukturgeschäft entwickelt, um Cloud-Computing-Kapazitäten und KI-Modelle an Drittkunden zu verkaufen. CEO Mark Zuckerberg hatte die Möglichkeit eines Einstiegs ins Cloud-Geschäft bereits auf der jährlichen Aktionärsversammlung im Mai angesprochen, was Meta potenziell in die Lage versetzen könnte, mit Branchengrößen wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud zu konkurrieren.
Analysten bewerten Metas Cloud-Computing-Strategie
BMO Capital-Analyst Brian Pitz erklärte in einer Investorennotiz, dass die Entscheidung Meta eine klarere und direktere Kapitalrendite von etwa 141 Milliarden US-Dollar der Investitionsausgaben für 2026 biete, und bezeichnete das potenzielle Cloud-Geschäft als klaren Rückenwind für Umsatz und Betriebsergebnis. Das Cloud-Geschäft helfe, Bedenken hinsichtlich des erhöhten Investitionsniveaus von Meta zu mildern, so der Analyst.
Jefferies bezeichnete das Cloud-Geschäft als „strategisch“ für Metas langfristigere KI-Ambitionen und fügte hinzu, dass es dem AWS-Playbook von Amazon zu ähneln scheine, überschüssige Rechenkapazität zu monetarisieren, um die Auslastung zu erhöhen, den ROIC zu verbessern und den Cashflow zu steigern, um mehr interne Kapitalinvestitionen zu finanzieren.
Mizuho erklärte, dass es Cloud nicht als kurzfristigen Geschäftsbereich betrachte und sehe dies „eher als Planung für alle potenziellen Szenarien – einschließlich eines Plans B.“ Das Research-Unternehmen fügte hinzu, dass die Entwicklung „positiv sei und eine Sicherheitsmarge für den mittelfristigen Gewinn pro Aktie (EPS) hinzufüge“, da Anleger weiterhin Schwierigkeiten hätten, einen glaubwürdigen Weg zur Monetarisierung der KI-Investitionen bei Meta zu erkennen.
Stocktwits-Stimmung schlägt in bullisch um
Am Mittwoch schlug die Stimmung der Privatanleger für META auf Stocktwits von 'bärisch' in 'bullisch' um. In einer laufenden Stocktwits-Umfrage gaben über 40 % von rund 1.300 Befragten an, dass sie META-Aktien kaufen oder ihre Position nach dem Bloomberg-Bericht aufstocken.
Meta-Aktien waren in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 vor der Erholung am Mittwoch um 13 % gefallen. META-Aktien notieren seit Jahresbeginn weiterhin 7 % niedriger.
Aktienperformance von Meta und Marktauswirkungen
Die META-Aktie schloss am Mittwoch 8,8 % höher – die beste Performance seit fast sechs Monaten. Die Rallye traf konkurrierende Neocloud-Betreiber: Die Aktien von CoreWeave und Nebius fielen um 14 % bzw. 17 %. CRWV und NBIS erholten sich im nachbörslichen Handel.
FAQ
Was geschah am Mittwoch mit den Meta-Aktien?
Die Aktien von Meta Platforms, Inc. stiegen am Mittwoch um 8,8 % – die beste Performance des Unternehmens seit fast sechs Monaten. Grund waren Bloomberg-Berichte, dass Meta Pläne für ein Cloud-Infrastrukturgeschäft entwickelt. Die Aktie fiel anschließend im nachbörslichen Handel um 1 %.
Was sagten Analysten zu Metas Cloud-Computing-Plänen?
BMO Capital-Analyst Brian Pitz nannte das potenzielle Cloud-Geschäft einen klaren Rückenwind für Umsatz und Betriebsergebnis und merkte an, dass es eine klarere Kapitalrendite von etwa 141 Milliarden US-Dollar der Investitionsausgaben für 2026 biete. Jefferies bezeichnete das Cloud-Geschäft als „strategisch“ für Metas KI-Ambitionen, während Mizuho erklärte, es füge „eine Sicherheitsmarge für den mittelfristigen Gewinn pro Aktie (EPS)“ hinzu.
Wie reagierten Privatanleger auf die Nachrichten zum Meta-Cloud-Geschäft?
Die Stimmung auf Stocktwits für META schlug am Mittwoch von 'bärisch' in 'bullisch' um. In einer laufenden Stocktwits-Umfrage gaben über 40 % von rund 1.300 Befragten an, dass sie META-Aktien kaufen oder ihre Position nach dem Bloomberg-Bericht aufstocken.