Laut CNBC verbuchte Oracle (ORCL) in dieser Woche mit einem Minus von 19 % die schlechteste Woche seit 25 Jahren, da Anleger zunehmend besorgt über die massive Schuldenlast des Unternehmens sind und darüber, ob sich seine hohen Investitionen in die KI-Infrastruktur auszahlen werden.
Die Oracle-Aktie ist von ihrem im vergangenen September erreichten Höchststand von rund 900 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung um 55 % gefallen. Das Unternehmen trägt nun eine Gesamtverschuldung von rund 130 Milliarden US-Dollar und steht vor erheblichen Kapitalanforderungen: Die Investitionsausgaben im Geschäftsjahr 2026 stiegen im Jahresvergleich um 162 % auf fast 56 Milliarden US-Dollar, während der Free Cashflow bei minus 24 Milliarden US-Dollar lag. Zur Finanzierung von KI-Infrastruktur-Verpflichtungen, einschließlich Partnerschaften mit OpenAI, plant Oracle, im Geschäftsjahr 2027 40 Milliarden US-Dollar durch Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung aufzunehmen.