Gate News-Mitteilung, 15. April — Russlands Zentralbank plant, von allen Krypto-Händlern zu verlangen, sich einer Identitätsprüfung zu unterziehen, und drängt inländische Börsen dazu, Know Your Customer (KYC)-Protokolle vollständig umzusetzen, um Krypto-Transaktionen zu entanonymisieren, so DL News. Die Vorschriften sollen voraussichtlich im Juli 2026 in Kraft treten.
Die Zentralbank schreibt außerdem vor, dass russische Bürger ihre Krypto-Bestände in ausländischen Wallets beim Föderalen Steuerdienst deklarieren. Die neuen Regeln werden es Nutzern verbieten, Vermögenswerte direkt von russischen Verwahr-Wallets auf ausländische Non-Custodial-Wallets zu übertragen; alle Übertragungen müssen über offizielle Krypto-Speicheranbieter und Börsen erfolgen.
Die Zentralbank erklärte, sie werde die Krypto-Vermögenswerte der Bürger nicht beschlagnahmen, betonte jedoch, die Aufsicht über Non-Custodial-Wallets zu stärken, um Anforderungen an Geldwäschebekämpfung und KYC zu unterstützen. Russland plant außerdem, einen blockchainbasierten digitalen Rubel auf den Weg zu bringen, um die wirtschaftliche Transparenz zu verbessern und Kapitalabflüsse einzudämmen.