Samsung, SK Hynix, Micron am 29. Juni wegen mutmaßlicher DRAM-Preisabsprache verklagt

Laut BlockBeats hat das US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien am 29. Juni eine Sammelklage gegen Samsung Electronics, SK Hynix und Micron Technology angenommen, eingereicht von Verbrauchern und kleinen Unternehmen. Die Kläger werfen den drei Unternehmen vor, durch Koordination das DRAM-Angebot zu beschränken und die Preise künstlich in die Höhe zu treiben, was gegen Kartellgesetze verstoße.

Der Klageschrift zufolge stiegen die Preise für gewerbliche DRAM-Speicher in den letzten vier Jahren infolge der mutmaßlichen Absprachen um rund 700 %. Samsung und SK Hynix hatten sich bereits in den 2000er Jahren in von der US-Justizbehörde eingebrachten Strafverfahren wegen illegaler Preisabsprachen schuldig bekannt und gemeinsam Strafen in Höhe von 731 Millionen US-Dollar gezahlt; mehrere Führungskräfte erhielten Haftstrafen. Die Klage führt diese historischen Fälle als Beleg für ein systematisches und wiederholtes Muster von Absprachen an.

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