Laut Angaben von Senatsdemokraten fordern US-Gesetzgeber eine formelle Untersuchung durch den Kongress zu einer gemeldeten Investition in Höhe von 500 Millionen US-Dollar durch eine von Abu Dhabi unterstützte Firma. Diese hatte im Januar 2025 einen 49%-Anteil an World Liberty Financial erworben, einer Krypto-Plattform, die mit Präsident Donald Trump in Verbindung gebracht wird. Die Senatoren drängen die republikanischen Führer im Senat darauf, Anhörungen abzuhalten und die zuständigen Behördenvertreter der Trump-Regierung dazu zu verpflichten, über den Vorgang unter Eid auszusagen.
Die Demokraten äußerten Bedenken, dass die Vereinigten Arabischen Emirate im Anschluss an die Investition möglicherweise eine bevorzugte Behandlung erhalten haben. Sie verwiesen dabei auf nachfolgende US-Genehmigungen für Rüstungs- und Abkommen zu KI-Chips mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Abgeordneten stellten außerdem jüngste Änderungen bei der Krypto-Durchsetzung infrage und verwiesen auf Ausnahmen für bestimmte Krypto-Dienstanbieter sowie auf die Auflösung der Krypto-Durchsetzungseinheit des Justizministeriums.