Solana-Ökosystem-DEX Stabble fordert Liquiditätsanbieter (LP) zur Rückzahlung von Mitteln auf, nachdem festgestellt wurde, dass ehemalige Mitarbeiter Entwickler mit nordkoreanischer Staatsangehörigkeit waren.

Gate-News-Meldung: Am 8. April veröffentlichte die dezentrale Börse Stabble im Solana-Ökosystem eine dringende Benachrichtigung und forderte Liquiditätsanbieter auf, die Gelder umgehend abzuziehen. Grund dafür sei, dass zuvor ein Mitarbeiter mit nordkoreanischer Staatsangehörigkeit an dem Projekt gearbeitet habe. Diese Warnung wurde durch die Informationen des On-Chain-Detektivs ZachXBT ausgelöst. Er deckte auf, dass ein nordkoreanischer Entwickler jahrelang am Solana-DeFi-Infrastrukturprojekt Elemental gearbeitet habe. Die US-Behörden hatten zuvor gewarnt, dass nordkoreanische Techniker mit falschen Identitäten in Krypto-Unternehmen eindringen. Am Wochenende kam es zu einem Angriff auf Drift Protocol in Höhe von 280 Millionen US-Dollar; das Projekt erklärte, der Angriff dürfte sehr wahrscheinlich von denselben nordkoreanischen Hackern ausgeführt worden sein, die auch den Angriff auf Radiant Capital im Oktober 2024 durchgeführt hatten. Stabble antwortete, der betreffende nordkoreanische Mitarbeiter scheine vor etwa einem Jahr eingestiegen zu sein, das neue Team habe das Projekt vor vier Wochen übernommen, und man betonte, dass derzeit noch kein Angriff stattgefunden habe; die Warnung sei lediglich eine Vorsichtsmaßnahme. Stabble erklärte, man werde neue Audits durchführen, um die Sicherheit der LP zu gewährleisten.
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