Südkoreas Vizepremierminister und Finanz- und Wirtschaftsminister Koo Yun-chul erklärte am 6., dass die Einführung des 24-Stunden-Devisenmarktes eine Kerninfrastruktur für die Erreichung der Zugänglichkeit zu fortgeschrittenen Märkten und ein Ausgangspunkt für den globalen Sprung des Won sei. Koo äußerte dies während eines morgendlichen Besuchs im Devisenhandelsraum der Hauptniederlassung der Hana Bank in Seoul, wo er sich die Meinungen der Marktteilnehmer anhörte und die Mitarbeiter ermutigte. Die 24-Stunden-Öffnung spiegelt das Vertrauen in die wirtschaftlichen Fundamentaldaten Südkoreas wider, darunter die robuste außenwirtschaftliche Solidität und den Rekordüberschuss der Leistungsbilanz, sowie die hohe Nachfrage ausländischer Investoren nach der Aufnahme in den World Government Bond Index (WGBI).
Koo betont Marktattraktivität und Infrastrukturbereitschaft
Vizepremierminister Koo erklärte, dass uneingeschränkter Devisenhandel für in- und ausländische Investoren sowie Import-Export-Unternehmen letztendlich die Attraktivität des südkoreanischen Kapitalmarktes und des Won erhöhen werde. Er erläuterte, dass die 24-Stunden-Öffnung eine Reformmaßnahme des Devisenmarktes sei, die das Vertrauen in die wirtschaftlichen Fundamentaldaten und die hohe Nachfrage ausländischer Investoren nach der Aufnahme in den WGBI widerspiegele.
Koo wies darauf hin, dass die Regierung, die Bank of Korea, Banken, Wertpapierfirmen, Maklerunternehmen sowie Import-Export-Unternehmen eng zusammengearbeitet haben, um sich durch regulatorische und interne Regelanpassungen, Personalaufstockung und Pilottransaktionen auf die 24-Stunden-Öffnung vorzubereiten. Er beurteilte, dass die neue Infrastruktur den Marktteilnehmern neue Vorteile und Möglichkeiten bieten werde, darunter die Echtzeit-Währungsrisikoreaktion für Import-Export-Unternehmen und die Geschäftsausweitung für inländische Finanzinstitute und Makler.
Der stellvertretende Gouverneur der Bank of Korea, Kwon Min-soo, der den Vor-Ort-Besuch begleitete, sagte, dass die 24-Stunden-Öffnung voraussichtlich die Breite und Tiefe des südkoreanischen Devisenmarktes erweitern werde. Kwon erwähnte, dass die BOK mit der Regierung verschiedene politische Maßnahmen fortsetzen werde, um diese Erwartungen zu realisieren, und die Marktauswirkungen und Trends nach der 24-Stunden-Öffnung genau beobachten werde.
Marktteilnehmer, darunter die Hana Bank, Exportunternehmen und Devisenhändler aus ausländischen Filialen, erklärten, dass sie die neue Devisenmarktinfrastruktur aktiv nutzen werden, um sich schnell an das veränderte Handelsumfeld anzupassen und die globale Wettbewerbsfähigkeit koreanischer Banken und Unternehmen zu stärken.
Seouls Devisenmarkt beginnt Nonstop-Betrieb ab Montag 6 Uhr morgens
Der Devisenmarkt in Seoul öffnete am 6. um 6 Uhr morgens zum ersten Mal in der Geschichte und nahm den 24-Stunden-Betrieb auf. Der Markt ist nun von Montag 6 Uhr bis Samstag 6 Uhr ununterbrochen in Betrieb.
Regierung plant Offshore-Won-Abrechnungssystem als nächsten Reformschritt
Vizepremierminister Koo erklärte, dass die Stabilität des Devisenmarktes und die Systemeinrichtung die wichtigsten Aufgaben seien. Er sagte, die Regierung werde eine lückenlose 24-Stunden-Überwachung und einen reibungslosen 24-Stunden-Handel unterstützen und gleichzeitig andere Reformmaßnahmen des Devisenmarktes vorantreiben, darunter ein Offshore-Won-Abrechnungssystem, das eine unterbrechungsfreie 24-Stunden-Abrechnung (Geldtransfer) ermöglicht.
FAQ
Was gab Südkoreas Vizepremierminister Koo am 6. in Bezug auf den Devisenmarkt bekannt?
Vizepremierminister Koo Yun-chul gab bekannt, dass die Einführung des 24-Stunden-Devisenmarktes eine Kerninfrastruktur zur Erreichung der Zugänglichkeit zu fortgeschrittenen Märkten und ein Ausgangspunkt für den globalen Sprung des Won sei. Diese Aussage machte er während eines Besuchs im Devisenhandelsraum der Hana Bank am 6.
Wie funktioniert der Devisenmarkt in Seoul unter dem neuen 24-Stunden-System?
Der Devisenmarkt in Seoul ist nun von Montag 6 Uhr bis Samstag 6 Uhr ununterbrochen in Betrieb. Der Markt öffnete am 6. um 6 Uhr zum ersten Mal in der Geschichte, was den Beginn des kontinuierlichen 24-Stunden-Betriebs markiert.