Die koreanischen Finanzbehörden haben offiziell eine verschärfte Version der Regel zur Verzögerung von Auszahlungen mit virtuellen Vermögenswerten in Kraft gesetzt und einheitliche Ausnahmekriterien festgelegt.

Gate News Meldung, am 8. April, kündigten die Korea Financial Commission (FSC) und die Financial Supervisory Service (FSS) in Südkorea an, dass sie gemeinsam mit der Digital Asset Exchange Coordination Agency (DAXA) und den einzelnen Börsen für virtuelle Vermögenswerte offiziell das „Verstärkte Auszahlungsverzögerungs-System“ in Kraft setzen. Die Behörden haben die Ausnahme-Kriterien für Auszahlungsverzögerungen verschärft und ein einheitliches internes Regelwerk innerhalb der standardisierten Vorgaben festgelegt; künftig müssen unter anderem Faktoren wie die Anzahl der Transaktionen, der Zeitraum der Transaktionen sowie die Ein- und Auszahlungsbeträge umfassend berücksichtigt werden. Dieses System soll verhindern, dass Betrugsbeträge aus der Telekommunikation in externe Wallets gelangen, indem es bestimmten Gruppen wie neuen Nutzern das Abheben virtueller Vermögenswerte für einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Zuvor wurde diese Schwachstelle von Kriminellen ausgenutzt, da die Standards zwischen den einzelnen Börsen nicht einheitlich waren und es an klaren Richtwerten mangelte. Daten zeigen, dass im Zeitraum von Juni bis September des letzten Jahres 59% der bei Börsen für virtuelle Vermögenswerte in betrügerischen Fällen betroffenen Konten „Ausnahme-Konten“ waren, die von der Auszahlungsverzögerung betroffen sind.
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