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Einnahmen generierende Protokolle ersetzen zunehmend Liquiditäts-Mining, da DeFi über anreizgetriebene Wachstumsmodelle hinausreift
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Große Token-Emissionen sind nicht nötig, um Nutzer für Kredit-, Handels-, Staking- und Stablecoin-Plattformen zu gewinnen.
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Die Nachhaltigkeit von Protokollen hängt heute mehr von organischen Gebühren und Bindung ab als von vorübergehenden Liquiditätsanreizen.
Nachhaltige DeFi-Modelle ziehen erneute Aufmerksamkeit auf sich, da Marktteilnehmer zunehmend vorübergehende Liquidität von Protokollen trennen, die dauerhafte Nutzernachfrage und wiederkehrende Einnahmen erzeugen.
Revenue Generation Emerges as the New DeFi Benchmark
Ein aktueller Marktrahmen, den Analyst Tanaka geteilt hat, untersuchte Protokolle, die ohne hohe Anreize überleben können. Der Bericht stellte fest, dass DeFi sich in einer neuen Entwicklungsphase befindet. Investoren legen zunehmend mehr Wert auf geschäftliche Grundlagen und nicht auf Emissionen.
➥ Welche DeFi-Protokolle können ohne hohe Token-Anreize überleben?
Wenn DeFi 2021 um Liquiditäts-Mining herum aufgebaut wurde, trennt DeFi 2026 zunehmend vorübergehende TVL von nachhaltiger Produktnachfrage.
Token-Anreize können Kapital anziehen, aber sie schaffen selten Bindung, sobald… pic.twitter.com/pfeN5UV6qq
— Tanaka (@Tanaka_L2) 26. Juni 2026
Die Analyse hob hervor, dass Liquiditäts-Mining einer der Hauptfaktoren im Jahr 2021 war. Allerdings schufen Token-Belohnungen oft keine dauerhafte Nutzerbindung. Kapital verließ das System häufig, wenn die Anreize schließlich nachließen.
Der Bericht legte nahe, dass nachhaltige Protokolle Gebühren aus Aktivitäten generieren, die Nutzer bereits benötigen. Handel, Kreditaufnahme, Staking und Stablecoin-Dienste bleiben zentrale Finanzfunktionen. Diese Dienste ziehen weiterhin unabhängig von Marktzyklen Nachfrage an.
Das sich ändernde Umfeld veranlasst Investoren, Bewertungsmethoden zu überdenken. Der gesperrte Gesamtwert liefert kein vollständiges Bild mehr. Ertragsqualität und Nutzerbindung werden zu wichtigeren Kennzahlen.
Backbone Protocols Continue to Dominate Core DeFi Activity
Der Bericht identifizierte mehrere etablierte Protokolle als die Backbone-Infrastruktur von DeFi. Dazu gehören Aave, Uniswap, Sky und Lido. Jedes Protokoll erfüllt eine kritische Funktion im dezentralen Finanzwesen.
Aave bleibt einer der führenden Kreditmärkte des Sektors. Das Protokoll erzielt Einnahmen durch Kreditaufnahme und Liquidationsaktivitäten. Die Nachfrage nach Kapitalzugang unterstützt sein langfristiges Geschäftsmodell.
Uniswap profitiert weiterhin von organischer Handelsnachfrage in dezentralen Märkten. Die Börse erhebt Gebühren direkt von Nutzeraktivitäten. Diese Struktur verringert die Abhängigkeit von inflationären Token-Anreizen.
Sky und Lido nehmen gleichermaßen wichtige Positionen im dezentralen Finanzwesen ein. Stablecoin-Infrastruktur und Liquid Staking bleiben wesentliche Blockchain-Dienste. Die beiden Sektoren bieten wiederkehrende Einnahmen aus der Teilnahme der Nutzer.
Next-Generation Protocols Shift Toward Fee-Driven Growth
Der Bericht identifizierte auch aufstrebende Protokolle mit stärkeren Ertragsmerkmalen. Hyperliquid, Jupiter, Kamino, Morpho, Ondo Finance und Ethena wurden einbezogen. Jedes Protokoll ist in schnell wachsenden Marktsegmenten tätig.
Das On-Chain-Derivategeschäft von Hyperliquid ist eher durch Handelsaktivitäten als durch Anreize gewachsen. Jupiter hat sich als wichtiger Handelsplatz auf Solana etabliert. Kamino und Morpho machen weitere Fortschritte bei dezentralen Kreditvergabemöglichkeiten.Kamino und Morpho unternehmen weitere Schritte in Richtung dezentraler Kreditvergabemöglichkeiten.
Nachhaltigkeit ist keine Funktion des Umsatzniveaus, warnte der Bericht. Investoren überwachen daher weiterhin die Qualität der erzielten Einnahmen.
Die Analyse kam zu dem Schluss, dass die stärksten DeFi-Unternehmen Nutzer behalten, nachdem Anreize verschwinden. Liquidität muss erhalten bleiben, auch wenn die Emissionen sinken. Echte Produktnachfrage könnte letztendlich das wertvollste Asset des Sektors werden.