PANews, 22. Februar – Laut einem Bericht des On-Chain-Analysetools CryptoQuant befindet sich der Bitcoin-Markt in der mittleren Bärenphase, wobei Großinvestoren die Einzahlungsaktivitäten an Börsen dominieren. Die Daten zeigen, dass der Whale-Anteil bei Börsen (der Anteil der Top-10-Einzahlungsvolumen) auf 0,64 gestiegen ist, dem höchsten Stand seit Oktober 2015, was darauf hindeutet, dass Großanleger den Verkaufsdruck dominieren. Gleichzeitig ist das durchschnittliche Einzel-Deposit bei Bitcoin-Börsen im Februar auf 1,58 BTC gestiegen, dem höchsten Wert seit Juni 2022, was genau die Mitte des vorherigen Bärenmarkts markierte.
Trotzdem weist CryptoQuant darauf hin, dass das gesamte Einzahlungsvolumen bei Bitcoin-Börsen nach dem Höchststand von 60.000 BTC am 6. Februar auf den 7-Tage-Durchschnitt von etwa 23.000 BTC gefallen ist. Dies deutet darauf hin, dass die Phase des starken Verkaufs sich abgeschwächt hat, das aktuelle Börseneinflussvolumen liegt jedoch immer noch über den Niveaus der vergangenen Monate.
Gleichzeitig ist die Zuflussmenge an Stablecoins deutlich zurückgegangen. Der tägliche Nettozufluss von USDT sank vom Höchststand von 616 Millionen US-Dollar im November 2025 auf zuletzt 27 Millionen US-Dollar, und am 25. Januar 2026 kam es sogar zu einem Nettoabfluss von 469 Millionen US-Dollar. CryptoQuant weist darauf hin, dass der Rückgang oder negative Werte beim Stablecoin-Zufluss auf eine abnehmende Margen-Kaufkraft im Markt hindeuten.
Darüber hinaus stehen Altcoins ebenfalls unter erheblichem Verkaufsdruck. Das tägliche Durchschnittsdeposit bei Altcoins stieg auf etwa 49.000 Einzahlungen, verglichen mit rund 40.000 im vierten Quartal 2025, was einem Anstieg von 22 % entspricht. CryptoQuant interpretiert den Anstieg der Altcoin-Einzahlungen meist als Zeichen für nachlassendes Marktvertrauen, was größere Volatilitäten auslösen könnte.
Insgesamt zeigt CryptoQuant, dass der Verkaufsdruck bei Bitcoin vor allem bei Großinvestoren konzentriert ist, während bei Altcoins eine dispersive Verkaufswelle zu beobachten ist. Der Rückgang der Stablecoin-Zuflüsse deutet auf eine begrenzte Marktunterstützung hin. In der aktuellen Bärenphase könnten diese Faktoren die Marktvolatilität weiter verstärken.
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