Vitalik Buterin verpflichtet sich, bis 2026 den „Rückschritt“ bei Privatsphäre und Autonomie auf Ethereum umzukehren

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Vitalik Buterin bestätigt, dass 2026 der Zeitpunkt sein wird, an dem die Ethereum-Community beginnt, den Trend des „Rückschritts“ in Bezug auf persönliche Autonomie im Kryptobereich umzukehren.

In einem Beitrag auf X am frühen Morgen betonte Buterin: „2026 wird das Jahr sein, in dem wir den verlorenen Wert an persönlicher Autonomie und Vertrauen wiedererlangen.“ Seiner Ansicht nach besteht das Ziel nicht nur darin, die Privatsphäre onchain zu verbessern, sondern auch den Nutzern die Bedienung eines vollständigen Nodes, die Nutzung von dApps und die Kontrolle über persönliche Daten zu erleichtern.

Ein zentraler Teil dieses Vorhabens ist das Projekt Kohaku, das von der Ethereum Foundation umgesetzt wird, um die Privatsphäre bereits auf Wallet-Ebene zu verbessern. Buterin gibt zu, dass dies eine lange Reise sein wird, die nicht in einem einzelnen Release oder einem Hard Fork abgeschlossen werden kann. Dennoch glaubt er, dass diese Schritte Ethereum zu einem Ökosystem machen werden, das nicht nur für die aktuelle Position würdig ist, sondern auch eine viel größere Rolle in der Zukunft spielen wird.

Tatsächlich haben die Ethereum-Entwickler im Stillen die Grundlagen für diese Verbesserungen über viele Jahre gelegt, wobei kommende Upgrades wie Glamsterdam voraussichtlich viele der gesetzten Ziele verwirklichen werden.

Was die Nutzererfahrung betrifft, so ist die Einführung von Wallets mit sozialem Wiederherstellungsmechanismus und Time-Lock-Mechanismen eine wichtige Priorität — Wallets, die es Nutzern ermöglichen, ihre Vermögenswerte nicht vollständig zu verlieren, nur weil sie Seed Phrases verlegt haben. Buterin unterstützt dieses Modell seit 2021, und im letzten Jahr begann diese Vision mit der Einführung von EIP-7702 im Pectra-Upgrade Gestalt anzunehmen.

Gleichzeitig ist er auch eine starke Stimme für Privatsphäre, sowohl auf individueller Ebene als auch im gesamten Netzwerk. „Das Privatsphäre-Erlebnis muss so gestaltet sein, dass Nutzer private Transaktionen durchführen können, ohne das Gefühl zu haben, dass sie sich von öffentlichen Transaktionen unterscheiden“, schrieb Buterin.

Die Ethereum Foundation hat den „Privacy Cluster“ neu strukturiert und den Rahmen für das Kohaku-Wallet gestartet, um dieses Ziel zu verwirklichen. Weitere Verbesserungsvorschläge wie ERC-4337 für Account Abstraction oder FOCIL sollen ebenfalls die Zensurresistenz des Netzwerks stärken.

Buterin ruft die Nutzer dazu auf, dApps über eine onchain-Interface zu nutzen, die IPFS integriert, anstatt auf zentrale Server zu vertrauen. Seiner Meinung nach birgt das alte Modell nicht nur das Risiko von Zugriffsunterbrechungen, sondern öffnet auch die Tür für Angriffe auf die Schnittstelle, die innerhalb kürzester Zeit zu Vermögensverlusten führen können.

Was die Datenhoheit betrifft, so schätzt Buterin Helios hoch — einen leichten Client, der es Nutzern ermöglicht, ohne einen vollständigen Node zu betreiben, mit Ethereum zu interagieren. Dieses Tool hilft Nutzern, die Daten, die sie vom RPC erhalten, zu verifizieren, anstatt sie blind zu akzeptieren. Zudem können kryptografische Techniken wie Oblivious RAM (ORAM) und Private Information Retrieval (PIR) den Datenverlust bei der Nutzung von dApps einschränken und Überwachung oder Zensur durch Dritte im RPC verhindern.

Rückblickend auf das letzte Jahrzehnt gibt Buterin offen zu, dass Ethereum viele schwerwiegende Rückschritte erlebt hat: Nodes werden immer schwerer zu betreiben, dApps werden unhandlich und sammeln Nutzerdaten, Wallets sind von einem flexiblen Modell auf eine Abhängigkeit von zentralisierten RPCs umgestellt worden, und der Blockaufbau wird zunehmend zentralisiert.

„Ab 2026 wird das nicht mehr so sein“, betont Buterin. „Alle Kompromisse bei Werten, die Ethereum eingegangen ist — jeder Moment, in dem wir uns fragen, ob wir unsere Identität für die Verbreitung opfern sollten — werden umgekehrt.“

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