Bithumb erholt sich $40B in Bitcoin nach historischem Airdrop-Fehler

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Bithumb hat 99,7 % der 620.000 Bitcoin, die während einer Promotion versehentlich gesendet wurden, wiedererlangt, nachdem es kurzzeitig zu einem Flash-Crash auf seiner Plattform kam.

Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Bithumb hat fast alle während eines Werbeevents versehentlich gesendeten Bitcoin zurückerlangt.

Der Betriebsfehler betraf etwa 620.000 Bitcoin, im Wert von mehr als 40 Milliarden US-Dollar. Der Vorfall verursachte kurzfristige Preisschwankungen auf der Plattform, wurde aber schnell eingedämmt.

Fehler bei der Promotion führte zu unbeabsichtigter Bitcoin-Verteilung

Der Vorfall ereignete sich am 6. Februar 2026 während einer Werbekampagne von Bithumb.

Das Ereignis, bekannt als „Random Box“, war darauf ausgelegt, ausgewählte Nutzer mit kleinen Bargeldzahlungen zu belohnen. Jeder berechtigte Nutzer sollte 2.000 Koreanische Won erhalten.

Aufgrund eines internen Eingabefehlers wurden die Belohnungen in Bitcoin statt in Koreanischen Won eingetragen. Infolgedessen erhielten die Nutzer Bitcoin-Guthaben anstelle von Bargeldgutschriften.

Jedes betroffene Konto erhielt mindestens 2.000 Bitcoin.

Insgesamt waren 695 Nutzerkonten von dem Fehler betroffen. Die insgesamt ausgezahlte Menge erreichte etwa 620.000 Bitcoin.

Die Börse erkannte den Fehler kurz nach Beginn der Verteilung und begann mit internen Prüfungen.

Bithumb bestätigte später, dass der Fehler während der Belohnungskonfigurationsphase auftrat. Das Unternehmen sagte, das Personal habe falsche Einheiten bei der Bearbeitung der Kampagne eingegeben. Der Fehler wurde vor dem Live-Gang der Verteilung nicht erkannt.

Wiederherstellungsmaßnahmen und offizielle Reaktion der Börse

Bithumb gab an, den Handel und die Abhebungen bei den betroffenen Konten innerhalb von 35 Minuten eingeschränkt zu haben. Dieser Schritt wurde unternommen, um weitere Bewegungen der Gelder zu verhindern. Die Börse leitete dann direkte Wiederherstellungsverfahren ein.

Laut Bithumb wurden 618.212 Bitcoins von den Nutzerkonten zurückgeholt. Dies entspricht etwa 99,7 % der versehentlich gesendeten Gelder. Nur 125 Bitcoin sind zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht wiederhergestellt.

🚨 BITHUMB ERHÄLT FAST ALLE 620.000 BITCOIN ZURÜCK, DIE VERSEHENTLICH GESENDET WURDEN

Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb gab bekannt, dass sie fast alle der 620.000 $BTC, im Wert von über 40 Mrd. US-Dollar, die versehentlich an Nutzer gesendet wurden, wiedererlangt hat.

Die Börse hat 618.212 $BTC zurückgeholt und 93 % der 1.788 $BTC, die verkauft wurden, wiedererlangt… pic.twitter.com/Atrpi3zlUF

— Coin Bureau (@coinbureau) 7. Februar 2026

Einige Nutzer verkauften Bitcoin, bevor Einschränkungen angewendet wurden. Während dieses Zeitraums wurden etwa 1.788 Bitcoin verkauft. Die Börse gab an, 93 % dieser verkauften Vermögenswerte durch Nachverfolgungsmaßnahmen zurückgeholt zu haben.

In einer öffentlichen Erklärung entschuldigte sich Bithumb für den Vorfall. Es hieß: „Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Unannehmlichkeiten, die während dieses Promotions-Events entstanden sind.“

Die Börse fügte hinzu, dass sie die verbleibenden Verluste mit eigenen Mitteln decken werde.

Verwandte Lektüre: Bithumb schickt versehentlich 2.000 BTC – Nutzer verkaufen sofort den Markt

Marktreaktion und regulatorische Überprüfung

Die unbeabsichtigte Verteilung löste auf der Bithumb-Plattform einen starken Verkaufsdruck aus.

Einige Empfänger versuchten, ihre unerwarteten Bitcoin-Guthaben zu liquidieren. Dies führte zu einem kurzen Flash-Crash, der auf die Börse beschränkt war.

Bithumb sagte, die Handelsbedingungen hätten sich innerhalb von Minuten nach der Anwendung der Kontrollen stabilisiert. Die Börse bestätigte, dass das Problem nicht mit Hacking oder Sicherheitsfehlern zusammenhing.

Es wurde erklärt, dass die Systeme zur Verwaltung der Kundengelder intakt geblieben seien. Die südkoreanischen Finanzbehörden haben begonnen, den Vorfall zu überprüfen.

Die Überprüfung erfolgt im Rahmen der laufenden Überwachung der Operationen von Krypto-Börsen. Regulierungsbehörden prüfen, ob die internen Kontrollen ausreichend waren.

Bithumb ist die zweitgrößte Krypto-Börse Südkoreas nach Upbit. Die Börse sagte, sie überprüfe interne Verfahren, um ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Es wurde auch angekündigt, die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden fortzusetzen.

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