Iran und Nordkorea verwenden sie beide! Stablecoins sind die beliebtesten virtuellen Vermögenswerte für illegale Transaktionen und sollen angeblich 51 Milliarden US-Dollar an Betrug umfassen.

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Der Internationale Verband der Finanzaufsichtsbehörden (FATF) weist darauf hin, dass Stablecoins die bevorzugte Wahl für illegale Transaktionen in Nordkorea, Iran und anderen Ländern sind, wobei geschätzte Beträge von bis zu 51 Milliarden US-Dollar betroffen sind. Um Sicherheitslücken bei unverwahrten Wallets zu verhindern, wird dringend empfohlen, die Anti-Geldwäsche-Regulierung für Emittenten zu verstärken.

FATF: Stablecoins sind die bevorzugte Wahl für illegale Transaktionen

Laut einem 42-seitigen Bericht des Financial Action Task Force (FATF), der kürzlich veröffentlicht wurde, sind Stablecoins derzeit die beliebtesten virtuellen Vermögenswerte bei illegalen Transaktionen (einschließlich Umgehung von Sanktionen). Beteiligte Akteure sind unter anderem Iran und Nordkorea, weshalb eine strengere Regulierung der Stablecoin-Emittenten gefordert wird.

Bereits im Januar dieses Jahres erklärte die FATF, dass Stablecoins den Großteil der illegalen Transaktionen auf der Blockchain ausmachen. Die Organisation schätzt, dass im Jahr 2024 illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Betrug und Täuschung rund 51 Milliarden US-Dollar erreichen könnten.

Nordkorea, Iran setzen auf Stablecoins

Die FATF erklärt weiter, dass Organisationen wie die nordkoreanische Lazarus-Gruppe Stablecoins nutzen, um militärische Ausrüstung zu beschaffen. Auch die iranische Islamische Revolutionsgarde (IRGC) verwendet Stablecoins, um Drohnenteile zu erwerben. Terrorgruppen und Drogenhändler sind ebenfalls stark auf Tether ($USDT) und USDC angewiesen, um Gelder zu transferieren und Geldwäsche zu betreiben.

Am 2. Juli 2025 führte der USDT-Emittent Tether die bisher größte Vermögenssperrung im Zusammenhang mit Iran durch, bei der 42 Kryptowallet-Adressen eingefroren wurden, von denen mehr als die Hälfte mit der lokalen Börse Nobitex verbunden ist.

Als globale Organisation für die Entwicklung internationaler Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche weist die FATF darauf hin, dass Stablecoins aufgrund ihrer Preisstabilität und hohen Liquidität ein attraktives Werkzeug für Kriminelle sind.

Weiterführende Informationen:
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Unverwahrte Wallets als Sicherheitslücke – Illegale Transaktionen mit Stablecoins brechen Rekorde

In seinem neuesten Bericht vom März 2026 warnt die FATF erneut, dass an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins zu einem Schlüsselwerkzeug für illegale Finanzaktivitäten geworden sind.

Die Organisation zitiert einen Bericht des Blockchain-Analysetools Chainalysis, wonach im Jahr 2025 illegale virtuelle Vermögenswerte im Wert von 154 Milliarden US-Dollar gehandelt wurden, wobei Stablecoins 84 % davon ausmachten – ein deutlicher Unterschied zu den hauptsächlich auf Bitcoin basierenden illegalen Transaktionen im Jahr 2020.

Bildquelle: Chainalysis – Im Jahr 2025 belief sich das Volumen illegaler virtueller Vermögenswerte auf 154 Milliarden US-Dollar, wobei Stablecoins 84 % ausmachten

Außerdem zeigt ein Bericht des Blockchain-Analysetools TRM Labs vom Februar, dass illegale Akteure im Jahr 2025 insgesamt 141 Milliarden US-Dollar an Stablecoins erhalten haben, was den höchsten Wert der letzten fünf Jahre darstellt. Der Bericht weist darauf hin, dass die Aktivitäten mit Stablecoins im vergangenen Jahr mehrfach monatlich 1 Billion US-Dollar überschritten haben, wobei 86 % der illegalen virtuellen Vermögensflüsse mit Sanktionen in Verbindung stehen.

Der Bericht betont, dass böswillige Akteure häufig durch Cross-Chain-Technologien, dezentrale Börsen und OTC-Broker ihre Herkunft verschleiern. Die FATF hebt hervor, dass Transaktionen über unverwahrte Wallets eine kritische Sicherheitslücke darstellen, da sie in einem Umfeld ohne Anti-Geldwäsche-Kontrollen stattfinden und es für Aufsichtsbehörden schwierig machen, den Standort und die tatsächlichen Nutznießer nachzuvollziehen.

Bildquelle: FATF-Bericht – Transaktionen über unverwahrte Krypto-Wallets sind eine kritische Sicherheitslücke

Stablecoin-Marktkapitalisierung über 300 Milliarden US-Dollar – Regulierung ist dringend notwendig

Es ist wichtig zu beachten, dass die FATF nicht fordert, Stablecoins vollständig auf die schwarze Liste zu setzen, sondern vielmehr die Mitgliedsstaaten auffordert, Anti-Geldwäsche-Maßnahmen auf Emittenten und Vermittler auszuweiten.

Die FATF empfiehlt Stablecoin-Emittenten, intelligente Verträge mit Kontrollfunktionen zu nutzen, um Whitelists und Blacklists zu erstellen und so bestimmte Wallet-Transaktionen zu beschränken. Emittenten sollten in der Lage sein, verdächtige Stablecoins im Sekundentakt zu sperren, einzufrieren und zu vernichten. Für grenzüberschreitende Geschäfte wird die Einrichtung transnationaler Regulierungsbehörden empfohlen, um den Informationsaustausch und die gemeinsame Überwachung zu verbessern.

Derzeit ist der globale Marktwert der Stablecoins auf über 300 Milliarden US-Dollar angewachsen. Mit zunehmender Akzeptanz und Integration in das traditionelle Finanzsystem ist die FATF der Ansicht, dass die weltweiten Regulierungsbehörden schnell handeln und Blockchain-Analysetools einführen müssen, um gesetzliche und Compliance-Lücken zu schließen.

Weiterführende Informationen:
Vorbereitung auf Krypto-Gesetze! E.Sun Bank: Banken werden auf drei Ebenen im Finanzwesen aktiv, inklusive Stablecoins und Tokenisierung

Kriegsauswirkungen auf Gaza-Banken! Trump’s Peace Commission plant, US-Stablecoins zu nutzen, um digitale Transaktionen zu fördern

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