Laut Bloomberg vom 25. Juni überarbeitet Apple die Apple-Silicon-Roadmap grundlegend: Die Basisversion M6 soll planmäßig Ende 2026 erscheinen, doch die High-End-Modelle M6 Pro und M6 Max werden komplett gestrichen. Der nächste Meilenstein für High-End-Macs springt direkt zur M7-Serie, wobei M7 Pro und M7 Max für Ende 2027 vorgesehen sind.
Apple überspringt M6 Pro und M6 Max, M7 Pro/Max für Ende 2027 geplant
Laut Bloomberg zielt diese Entscheidung darauf ab, Entwicklungsressourcen und Wafer-Fertigungskapazitäten vollständig auf die für KI-Workloads optimierte M7-Serie zu konzentrieren. Die aktuelle Apple-Silicon-Roadmap sieht wie folgt aus:
Ende 2026: M5 Ultra (Mac Studio, bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne, Unterstützung von 768 GB RAM) und M6 Basisversion (Einsteiger MacBook Pro, Mac mini, iMac, iPad Pro/Air).
Erste Jahreshälfte 2027: M7 Basisversion, Einsteigerprodukt mit Fokus auf On-Device-KI.
Ende 2027: M7 Pro und M7 Max, Rückkehr der High-End MacBook Pro und High-End Mac mini.
2028: M7 Ultra, ausgestattet mit Top-Modellen Mac Studio und Mac Pro.
M6 Basisversion voraussichtlich mit 2-nm-Prozess, M7 Basisversion mit geschätzten 240 GB/s
Bloomberg berichtet, dass die M6 Basisversion höchstwahrscheinlich Apples erster Chip mit 2-nm-Fertigung sein wird, ausgestattet mit einer aktualisierten Speicherarchitektur, einer verbesserten Neural Engine und einer neu gestalteten GPU mit bis zu 12 Kernen; die grundlegende Speicherbandbreite soll auf 200 GB/s steigen.
Die Kernpositionierung der M7-Generation liegt bei On-Device-KI und GPU-intensiver Software; die Speicherbandbreite der M7 Basisversion wird voraussichtlich 240 GB/s erreichen, ein Anstieg von über 56 % im Vergleich zu 153 GB/s bei der M5 Basisversion, um lokale Large Language Models (LLMs) zu unterstützen.
Gerücht: MacBook Ultra mit OLED-Display und Touch-Funktion
Branchengerüchten zufolge könnte Apple Ende 2026 ein High-End-„MacBook Ultra“ mit OLED-Display und Touch-Funktion auf den Markt bringen. Da M7 Pro und M7 Max auf Ende 2027 verschoben wurden, hängt der Marktstart des MacBook Ultra direkt vom endgültigen Veröffentlichungsdatum von M7 Pro/Max ab. Ob ein M5 Max oder die Basisversion M6 als Übergangslösung verwendet wird, wurde nicht öffentlich kommuniziert. Apple hatte zuvor aufgrund stark gestiegener KI-Speicherkosten die Preise für MacBook und iPad erhöht.
Häufig gestellte Fragen
Warum hat Apple M6 Pro und M6 Max gestrichen?
Laut Bloomberg-Bericht vom 25. Juni 2026 entschied Apple, Entwicklungsressourcen und Wafer-Fertigungskapazitäten vollständig auf die für KI-Workloads konzipierte M7-Serie zu konzentrieren und überspringt daher M6 Pro und M6 Max. Dies ist die erste Lücke bei High-End-Chips innerhalb einer Generation, seit Apple auf Apple Silicon umgestiegen ist.
Was sind die wichtigsten technischen Unterschiede zwischen M6 Basisversion und M7 Basisversion?
Laut Bloomberg wird die M6 Basisversion voraussichtlich mit 2-nm-Prozess gefertigt, hat eine Speicherbandbreite von 200 GB/s und ist Apples voraussichtlich erster Chip mit 2-nm-Fertigung; die Speicherbandbreite der M7 Basisversion soll weiter auf 240 GB/s steigen (M5 Basisversion: 153 GB/s) und ist hauptsächlich für On-Device-KI und GPU-intensive Anwendungen optimiert.
Wie lautet der derzeit geschätzte Zeitplan für Apple Silicon?
Laut Bloomberg: Ende 2026: M5 Ultra (Mac Studio) und M6 Basisversion (Einsteiger Mac/iPad); erste Jahreshälfte 2027: M7 Basisversion (fokussiert auf On-Device-KI); Ende 2027: M7 Pro und M7 Max (High-End Mac); 2028: M7 Ultra (Top-Modelle Mac Studio/Mac Pro).