Laut BMO Capital Markets senkte die Bank ihre Goldpreisprognose für das zweite Halbjahr 2026 auf durchschnittlich rund 4.625 US-Dollar pro Unze – ein Rückgang von 5 % gegenüber ihrer bisherigen Prognose. Die Korrektur erfolgt, da die jüngste restriktive Haltung der Federal Reserve auf die Edelmetalle drückt; die Zentralbank signalisiert Unterstützung für mindestens eine Zinserhöhung vor Jahresende.
Trotz kurzfristiger Schwäche behielt BMO eine langfristige Prognose bei, wonach Gold im ersten Quartal 2027 die Marke von 5.000 US-Dollar überschreiten wird. Die Bank senkte zudem ihre Silberprognose für das dritte Quartal auf 69 US-Dollar pro Unze, erwartet jedoch eine Erholung auf 71 US-Dollar pro Unze im vierten Quartal 2026 und weitere Gewinne auf 74,80 US-Dollar pro Unze im zweiten Quartal 2027. Die Zinserwartungen der Fed haben die Marktpositionierung gefestigt; die Renditen zweijähriger Staatsanleihen verzeichneten ihren größten Anstieg seit April 2025.