Laut Commerzbank-Analyst Michael Pfister, berichtet von Jin10 am 29. Juni, benötigt der Euro wahrscheinlich beträchtliche Zeit, um sich gegenüber dem Dollar deutlich zu erholen. Da die Inflation in der Eurozone im Mai möglicherweise ihren Höhepunkt erreicht hat, werden die Märkte wohl kaum auf weitere EZB-Zinserhöhungen setzen, und es gibt derzeit keinen entscheidenden Katalysator, der eine Dollarschwäche stützt.
Michael Pfister merkte an, dass die Inflationsdaten für Juni, die eine leichte Entlastung durch fallende Energiepreise erwarten lassen, diese Dynamik wahrscheinlich nicht ändern werden. Der Analyst erwartet, dass der EUR/USD-Wechselkurs beträchtliche Zeit brauchen wird, um auf sein Vorkrisenniveau von 1,18 zurückzukehren.