Bitcoin-Nachfrage sinkt, während BTC unter Angebotsdruck steht.

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  • Die Bitcoin-apparente Nachfrage blieb 208 Tage negativ und erreichte kürzlich nahe minus 273.000 BTC einen Zyklustiefststand.

  • Bitcoin hielt sich trotz hoher Volatilität und einer beträchtlichen Anzahl von Liquidationen zweimal um das 58.500 US-Dollar-Niveau.

  • Positive Funding Rates hielten an, während die Preise schwächelten, was optimistisches Hebelengagement ohne entsprechende Spot-Nachfrage zeigt.

Die Bitcoin-Nachfrage blieb unter Druck, da On-Chain-Daten eine rekordtiefe apparente Nachfrage anzeigten, während Bitcoin in einer volatilen Spanne handelte, als Käufer wichtige Unterstützungsniveaus verteidigten.

Apparente Nachfrage bleibt tief im negativen Bereich

Ein von Ali Charts geteiltes Diagramm zeigte die Bitcoin-apparente Nachfrage bei minus 273.000 BTC. Die Kennzahl blieb 208 aufeinanderfolgende Tage unter Null. Der Wert markiert das schwächste Niveau des aktuellen Zyklus.

Quelle: X

Apparente Nachfrage misst die Spot-Absorption im Vergleich zur neu geschaffenen Bitcoin-Versorgung. Sie verfolgt auch die Bewegung älterer Münzen, die wieder in den Umlauf gelangen. Negative Werte zeigen an, dass Verkäufe die frische Marktnachfrage übersteigen.

Zwischen November 2025 und Mai 2026 schwankte der Indikator zwischen null und minus 150.000 BTC. Im Februar, März und Mai gab es mehrere Erholungen. Keiner dieser Anstiege schaffte es, die Kennzahl ins Positive zu drehen.

Der jüngste Rückgang deutet darauf hin, dass ältere Bitcoin-Bestände schneller in den Umlauf gelangen. Der Indikator hat sich nun nahe Rekordtiefs abgeflacht. Dieses Muster deutet auf eine anhaltende Verteilung hin, nicht auf eine breite Akkumulation.

Bitcoin-Preis hält wichtige Unterstützung bei 58.500 US-Dollar

Bitcoin handelte zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei 59.703 US-Dollar, nach einem Rückgang von 2,93 % am Vortag. Der Preis fiel von rund 61.500 US-Dollar. Der Verkaufsdruck stieg danach stark an.

Er fiel im Ausverkauf kurzzeitig auf 58.500 US-Dollar. Dies sind in der Regel Teil von gehebelten Liquidationen und Stop-Loss-Kaskaden. Aber Käufer reagierten schnell auf den Ausverkauf.

Der Bitcoin-Preis erholte sich kurz darauf in den Bereich von 59.000 und 59.500 US-Dollar. Die Erholung deutete auf eine starke Gebotsseitenliquidität unter dem Markt hin. Der Verkaufsdruck entwickelte sich nicht zu einem breiteren Zusammenbruch.

Eine weitere Schwächewelle testete später erneut den Bereich von 58.500 US-Dollar. Käufer verteidigten das Unterstützungsniveau erneut erfolgreich. Bitcoin erholte sich dann in Richtung der wichtigen 60.000 US-Dollar-Marke.

Funding Rates spiegeln anhaltend bullische Positionierung wider

Ein weiteres Diagramm zeigte den Bitcoin-Preis im Vergleich zu Open-Interest-gewichteten Funding Rates. Die Daten deckten die Marktaktivität zwischen Ende Oktober und Ende Juni ab. Die Funding Rates blieben trotz fallender Preise meist positiv.

Quelle: Coinglass

Von Ende Oktober bis Anfang Januar hielten Händler gehebelte Long-Positionen. Die Bitcoin-Preise tendierten in diesem Zeitraum jedoch nach unten. Die Divergenz deutete auf anhaltende bullische Erwartungen hin.

Bitcoin fiel im Februar deutlich von etwa 90.000 US-Dollar auf etwa 75.000 US-Dollar. Der Funding Rate wurde unregelmäßiger und kehrte sich oft um. Die Marktunsicherheit nahm zu, da sich Liquidationen beschleunigten.

Ab Mitte Mai bis Anfang Juni wurden die Funding Rates wieder stark positiv. Doch Bitcoin konnte keine nachhaltige Aufwärtsdynamik aufbauen. Die Divergenz deutet darauf hin, dass die Hebelwirkung schneller zunahm als die echte Spot-Nachfrage.

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