ICE erweitert Derivateangebot um Futures auf Entscheidungen der Fed, ECB und BoE; Start am 10. August

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Die Intercontinental Exchange führt Futures auf Wirtschaftsindikatoren ein, die an geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank und der Bank of England sowie an US-Erdgasspeicherdaten gekoppelt sind. Der Start ist für den 10. August vorgesehen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Die bar abgerechneten Kontrakte bieten börsengehandelte, zentral geclearte Instrumente, die es Marktteilnehmern ermöglichen, ihre Erwartungen zu geplanten makroökonomischen Ereignissen auszudrücken, ohne die zugrunde liegenden Vermögenswerte direkt zu handeln. Anders als herkömmliche Futures, die gegen Vermögenspreise abgerechnet werden, werden diese Produkte auf der Grundlage bestimmter Wirtschaftsveröffentlichungen oder politischer Ergebnisse abgerechnet. So können Händler makroökonomische Erwartungen isolieren und einzelne Risiken absichern, anstatt auf breitere Positionen in Aktien, Anleihen, Währungen oder Rohstoffen angewiesen zu sein.
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