JPMorgan zufolge hat Strategy kürzlich seine Kapitalstruktur geändert, um Bitcoin-Verkäufe für Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe zu ermöglichen, und führt damit ein, was die Großbank als „Zwei-Wege-Risiko“ bezeichnet. Zuvor trat Strategy hauptsächlich als Bitcoin-Käufer auf und erwarb kontinuierlich Vermögenswerte durch Kapitalerhöhungen. Im Rahmen der neuen Struktur kann das Unternehmen nun je nach Bargeldbedarf zwischen Kauf und Verkauf wechseln.
Das Forschungsteam von JPMorgan argumentierte, dass die derzeitigen Barreserven von Strategy in Höhe von 2,55 Milliarden US-Dollar – die etwa 17 Monate Vorzugsdividenden- und Zinskosten decken – nicht ausreichen. Die Bank empfahl einen Deckungszeitraum von 24–36 Monaten, um Anleger davon zu überzeugen, dass das Unternehmen in absehbarer Zukunft keine Bitcoin verkaufen müsste. Obwohl Strategy mit 847.363 BTC einen beträchtlichen Bestand hält, führt die Änderung zu Unsicherheit über seine künftige Rolle im Markt.