Morgan Stanley Investment Management zufolge veröffentlichte das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 einen Bericht mit dem Titel „AI: Ten Investment Truths“. Darin wird argumentiert, dass sich künstliche Intelligenz von einem Technologiewettbewerb zu einer systemischen Transformation entwickelt hat, die Infrastruktur, Software, Kapital, Energie, Geopolitik und Corporate Governance umfasst.
Der Bericht stellt den Wandel der KI von einer Technologiediskussion hin zu einer Frage der Kapitalallokation dar und betont, dass Unternehmensführer ihre Managementrahmen erweitern müssen, um Rechenleistung, Token-Verbrauch, KI-Agenten, Data Governance und KI-Workflows zu berücksichtigen – nicht nur traditionelle Kennzahlen wie Mitarbeiterzahl, Budgets und Prozesse. Die zehn Investmentwahrheiten befassen sich mit dem selbstverstärkenden Wachstumszyklus der KI, den die physische Welt betreffenden Engpässen, die das Mooresche Gesetz ersetzen, der Entstehung der Token-Ökonomie, dem Aufkommen von KI-Agenten am Arbeitsplatz, der Neugestaltung von Software-Wettbewerbsvorteilen, dem Übergang von analytischer zu operativer KI sowie der Notwendigkeit von Governance-Rahmen, die mit der raschen KI-Einführung Schritt halten.