Russland ordnet Kraftstoff-Stabilisierungsmaßnahmen an angesichts eines Nachfrageanstiegs von 20–30% und erwägt ein Diesel-Exportverbot

Laut Tass hat der russische erste stellvertretende Ministerpräsident Andrei Nowak am 2. Juli die zuständigen Behörden und Unternehmen angewiesen, die Treibstoffversorgung in den am stärksten von Engpässen betroffenen Regionen zu stabilisieren. Nowak erklärte, Russland verfüge über ausreichende Treibstoffreserven, um die Inlandsnachfrage zu decken, aber Panikkäufe hätten die Nachfrage um 20–30 Prozent erhöht und aufgrund von Logistikanpassungen in den Raffinerien zu lokalen Treibstoffengpässen an bestimmten Tankstellen geführt. Um die Versorgungssicherheit im Inland zu gewährleisten, erwägt Russland die Einführung eines kurzfristigen Dieselausfuhrverbots.
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