Südkoreas Steuerpolitik-Forum löst KOSPI-Absturz aus, da ein Vorschlag zu nicht realisierten Gewinnen die Marktbedenken anheizt

Laut Yonhap News kamen am 23. Juni Gesetzgeber der Demokratischen Partei, der Progressiven Partei und der Sozialdemokratischen Partei Südkoreas zu einem Steuerreform-Forum zusammen, das eine Verlagerung hin zur Besteuerung des umfassenden Einkommens vorschlug. Der neue Rahmen würde nicht realisierte Kursgewinne bei Aktien und Immobilien der Besteuerung unterwerfen, unabhängig davon, ob die Vermögenswerte verkauft werden.

Nach der Bekanntgabe stürzte der KOSPI-Index um 9,99% ab und löste Handelssicherungen aus. Laut Bitget-Marktdaten führten Samsung Electronics und SK Hynix die Kursverluste an. Die vorgeschlagene Politik zielt darauf ab, von der Besteuerung nur realisierter Gewinne wegzugehen und stattdessen eine Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit vorzunehmen. Dabei sollen Wertsteigerungen im Nettovermögen bereits im Zeitpunkt der Nicht-Realisierung erfasst werden, statt erst bei einem Verkauf.

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