Laut Chainlinks Ankündigung vom 23. Juni 2026 hat sich das dezentrale Orakelnetzwerk mit 47 Banken in Südkorea und Europa zusammengeschlossen, um Blockchain-gestützte internationale Remittance-Lösungen zu erforschen. Die Initiative zielt darauf ab, die Abwicklungszeiten zu verkürzen und die Betriebskosten für grenzüberschreitende Überweisungen zu senken. Die teilnehmenden Banken, deren Identitäten nicht öffentlich bekannt gegeben wurden, führen derzeit interne Tests in einer frühen Pilotphase durch.
Das Orakelnetzwerk von Chainlink liefert Echtzeit-Daten zu Wechselkursen sowie Interoperabilität zwischen traditionellen Banksystemen und Blockchain-Netzwerken. Smart Contracts automatisieren Geldtransfers, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind, und verkürzen die Bearbeitungszeit von mehreren Werktagen auf Minuten. Der Pilot soll Blockchain-basierte Remittance-Korridore schaffen, die die beiden Regionen verbinden, wodurch mehrere Vermittler entfallen und der gesamte Zahlungsprozess gestrafft wird.