Gold stabilisiert sich am Donnerstag über 4.000 US-Dollar, da die Fed potenzielle Zinserhöhungen für 2026 signalisiert.

Laut Kitco am Donnerstag (25. Juni) stabilisierte sich der Spotgoldpreis über 4.000 US-Dollar pro Unze bei 4.012,80 US-Dollar, ein Plus von 0,36 %, während der Silberpreis auf 58,13 US-Dollar stieg, ein Plus von 1,44 %. Die Erholung folgt auf einen viertägigen Ausverkauf, da Schnäppchenjäger auf den Plan traten, wobei der US-Dollar mit 101,64 nahe seines Einjahreshochs verharrt und die Renditen von Staatsanleihen bei etwa 4,4 % liegen. Die PCE-Inflationsdaten für Mai lagen monatlich bei 0,4 % und jährlich bei 4,1 %, was den Konsenserwartungen entspricht.

Der Markt verdaut weiterhin die Neujustierung der Federal Reserve vom 17. Juni, bei der die Beamten die Zinssätze bei 3,50 %–3,75 % beließen, die Prognosen jedoch in Richtung mindestens einer möglichen Zinserhöhung bis Jahresende verschoben, wobei neun Fed-Vertreter Zinserhöhungen im Jahr 2026 prognostizieren. Diese politische Kehrtwende hin zu höheren Realzinserwartungen hat den Goldpreis belastet. Zudem verdoppelte sich der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus innerhalb von 24 Stunden auf den höchsten Stand seit Ende Februar, was die geopolitischen Aufschläge minderte; Brent-Rohöl fiel auf 72,24 US-Dollar pro Barrel, da die Schiffe den vollen Betrieb wieder aufnahmen, was die Nachfrage nach sicheren Häfen für Edelmetalle verringerte.

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