Indien geht gegen grenzüberschreitende Stablecoin-Überweisungen vor, USDT-Prämie schießt auf über 8,5 % hoch.

Der USDT-Aufschlag in Indien stieg am 29. Juni auf über 8,5 % und wurde auf dem indischen Markt mit 102,88 Indischen Rupien gehandelt, während der Devisenkurs von US-Dollar zu Indischer Rupie im gleichen Zeitraum bei 94,65 lag. Laut einem Bericht von Economic Times ist die direkte Ursache, dass die indische Strafverfolgungsbehörde (ED) gegen Institutionen vorgeht, die grenzüberschreitende Überweisungsdienste mit USDT anbieten, was dazu führt, dass Market-Maker weniger USDT aus dem Ausland beschaffen.

Daten zur Berechnung des USDT-Aufschlags auf dem indischen Markt und Hintergrund der Angebotsverknappung

USDT weist in Indien aufgrund des Mangels an inländischen Kryptowährungsquellen und Mining-Aktivitäten seit langem einen Aufschlag gegenüber dem internationalen Preis auf. Die aktuellen konkreten Zahlen lauten wie folgt:

Normaler Aufschlag: 3-4 %

Aktueller Aufschlag: über 8,5 % (in der letzten Woche stark gestiegen)

USDT-Kurs am Samstag: 102,88 Indische Rupien

Devisenschlusskurs US-Dollar zu Rupie am Freitag: 94,65

Zeitpunkt der Beschleunigung des Aufschlags: Nachdem die indische Strafverfolgungsbehörde vor zwei Wochen eine Erklärung zu VDA-Geldtransfers im Wert von 25 Milliarden Rupien abgegeben hatte, sank die Bereitschaft von Krypto-Market-Makern und Liquiditätsanbietern, USDT aus dem Ausland zu beschaffen, deutlich.

Rechtliche Grundlage und Auswirkungen auf das Angebot der indischen Maßnahmen gegen USDT-Überweisungskanäle

Die indische Strafverfolgungsbehörde beruft sich auf FEMA und PMLA und stellt fest, dass grenzüberschreitende Kryptowährungstransfers selbst bei legalen Mitteln als Verstoß gelten. Zuvor überwiesen viele im Ausland lebende Inder (NRI) über USDT Geld an ihre Familien im Inland, um die Bankkanäle zu umgehen und bessere Umrechnungskurse und niedrigere Gebühren zu erhalten.

Das Vorgehen der indischen Strafverfolgungsbehörde hat Institutionen, die solche Dienstleistungen anbieten, getroffen und die wichtigsten Zuflusskanäle für USDT unterbrochen, was zu einer Angebotsverknappung auf dem indischen Markt führte. Purushottam Anand sagte: „Da grenzüberschreitende Transaktionen in Ermangelung klarer Regeln einer strengeren Prüfung unterzogen werden, neigen die Teilnehmer dazu, Unsicherheit in die Preise einzupreisen, was zu einem größeren Aufschlag führt.“ Die obigen Ausführungen stellen die persönliche Analyse von Anand dar.

Mehrinstitutionelle Koordinierung der indischen Kryptoregulierung und Parlamentssitzung am 2. Juli

Neben der ED überprüft derzeit auch die Financial Intelligence Unit (FIU) den außerbörslichen Handel (OTC) mit Kryptowährungen. Sudhakar Lakshmanaraja, Gründer von South Trust, erklärte, die OECD habe darauf hingewiesen, dass das Volumen der Kryptowährungsströme in Indien nach Südkorea und Vietnam enorm sei, und die Auswirkungen der ED auf den Aufschlag würden sichtbar. Der Ständige Finanzausschuss des Parlaments wird sich am 2. Juli mit der RBI und der ICAI treffen, um die zukünftige Richtung der Kryptowährungspolitik Indiens zu erörtern.

Häufig gestellte Fragen

Warum gibt es in Indien seit langem einen Aufschlag auf USDT gegenüber dem internationalen Preis?

Laut dem Bericht von Economic Times muss USDT aufgrund des Mangels an inländischen Kryptowährungsquellen und Mining-Aktivitäten in Indien seit langem aus dem Ausland beschafft werden, wodurch sein Handelspreis auf dem indischen Markt über dem Interbanken-Wechselkurs von US-Dollar zu Rupie liegt. Der normale Aufschlag beträgt in der Regel 3-4 %.

Richten sich die Maßnahmen der ED nur gegen USDT-Überweisungen illegaler Gelder?

Laut Berichten stuft die indische Strafverfolgungsbehörde auf der Grundlage von FEMA grenzüberschreitende Kryptowährungstransfers selbst bei legalen Geldquellen als Verstoß ein. Dies bedeutet, dass das in den letzten zwei Jahren florierende legale USDT-Überweisungsmodell ebenfalls ins Visier genommen wird, und nicht nur der Fluss verdächtiger Gelder.

Was wird auf der Sitzung des Ständigen Finanzausschusses des Parlaments am 2. Juli besprochen?

Nach Angaben von Sudhakar Lakshmanaraja wird sich der Ständige Finanzausschuss des Parlaments am 2. Juli mit der RBI und der ICAI treffen, um die zukünftige politische Richtung für Kryptowährungen in Indien zu erörtern. Die OECD weist darauf hin, dass Indien bei den Kryptoströmen in Asien an vorderster Stelle steht, und sowohl die OECD als auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich betonen die Notwendigkeit von Vorschriften, um den Missbrauch von Kryptowährungen einzudämmen.

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