Japan peilt für 2027 den Abbau seltener Erden vor der Insel Minami-Tori an, um die Abhängigkeit von China zu verringern.

Laut Berichten von Kyodo News und Nikkei wies Premierministerin Takaichi Sanae am 29. Juni 2026 die Regierung an, bis zum Geschäftsjahr 2027 mit dem Abbau und der Testförderung von Seltenen Erden vor der Insel Minami-Tori in der Region Ogasawara (Tokio) zu beginnen. Das Projekt soll eine Produktionskapazität von mindestens 350 Tonnen pro Tag an seltene Erden enthaltenden Tonablagerungen in einer Tiefe von etwa 5.600 Metern erreichen.

Die japanische Regierung plant, im Rahmen breiter angelegter Meeresressourcen-Initiativen bis 2040 rund 900 Milliarden Yen (etwa 5,9 Milliarden US-Dollar) für die Entwicklung von Seltenen Erden und Manganknollen bereitzustellen. Der Vorstoß zur Gewinnung Seltener Erden soll Japans Abhängigkeit von chinesischen Lieferungen kritischer Mineralien verringern, die für die wirtschaftliche Sicherheit essenziell sind.

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