Japan verlagert die Krypto-Regulierung zur FIEA mit Ziel einer Durchsetzung ab 2027

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Japan treibt regulatorische Reformen voran, um Krypto-Assets vom Payment Services Act auf das Financial Instruments and Exchange Act (FIEA) zu übertragen. Das Kabinett genehmigte den Gesetzentwurf am 10. April, und das Unterhaus verabschiedete ihn am 11. Juni. Derzeit überprüft der Rat der Ratgeber das Gesetz, die Durchsetzung wird für 2027 erwartet. XWIN Research Japan sagte, der Wandel spiegele wider, dass Kryptowährungen zunehmend als Anlagewerte statt als Zahlungsmittel behandelt werden. Das Unternehmen stellte fest, dass sich dieser Trend nach der Ausweitung institutionellen Besitzes beschleunigt habe, nachdem in den Vereinigten Staaten Spot-Bitcoin-ETFs genehmigt wurden.

Japans FIEA-Rahmenwerk führt Offenlegungs- und Marktaufsichtsregeln ein

Im vorgeschlagenen Rahmenwerk würden Krypto-Assets als separate Kategorie von Finanzprodukten eingestuft. XWIN Research erklärte, die neuen Regeln würden Informationsoffenlegung, Marktmanipulation, Insiderhandel sowie eine stärkere Aufsicht über Dienstanbieter abdecken. Das Unternehmen sagte, diese Maßnahmen seien darauf ausgelegt, die Transparenz zu verbessern und den Anlegerschutz zu stärken.

Die Reform würde Krypto-Assets Anforderungen unterstellen, die näher an denen für traditionelle Wertpapiere heranreichen. XWIN Research betonte, dass der Übergang zum FIEA mehr als eine rein technische regulatorische Änderung sei und den Beginn einer neuen Phase markiere, in der digitale Vermögenswerte Teil von Japans breiterem Finanzsystem werden.

DeFi-Regulierung zielt auf Kontrolle und Funktion statt auf formale Bezeichnungen

Der Markt für dezentrale Finanzen bleibt unter dem vorgeschlagenen Rahmenwerk schwieriger zu regulieren. Anstatt dieselben Regeln auf alle DeFi-Aktivitäten anzuwenden, wird von den Gesetzgebern erwartet, dass sie sich darauf konzentrieren, wer die Nutzer tatsächlich kontrolliert oder beeinflusst. Protokollentwickler, Betreiber von Schnittstellen, Wallet-Anbieter, dezentrale autonome Organisationen und Token-Emittenten könnten jeweils unterschiedliche Verantwortlichkeiten treffen.

XWIN Research sagte, die zukünftige Regulierung sollte sich auf tatsächliche Funktionen und Kontrolle stützen und nicht auf formale Bezeichnungen. Das Unternehmen argumentierte, strengere Offenlegungsstandards, KYC-basierte Kontrollen und identitätsverifizierte DeFi-Modelle könnten helfen, Innovation mit Anlegerschutz in Einklang zu bringen. Selbstverwahrung und viele Aspekte von DeFi seien in dem aktuellen Text nicht direkt reguliert; diese Bereiche dürften durch spätere Regeln und Leitlinien adressiert werden.

Gesetzgebungsverfahren schreitet Richtung Durchsetzung 2027 voran

Das Kabinett genehmigte den Gesetzentwurf am 10. April. Das Unterhaus verabschiedete die Gesetzesvorlage am 11. Juni. Der Entwurf wird nun vom Rat der Ratgeber überprüft. Die Durchsetzung soll 2027 in Kraft treten.

FAQ

Welche regulatorische Änderung macht Japan für Krypto-Assets? Japan überträgt Krypto-Assets vom Payment Services Act auf das Financial Instruments and Exchange Act (FIEA). Das Kabinett genehmigte den Gesetzentwurf am 10. April, das Unterhaus verabschiedete ihn am 11. Juni, und der Rat der Ratgeber überprüft ihn derzeit, wobei die Durchsetzung für 2027 erwartet wird.

Wie wird Japans neues Rahmenwerk DeFi regulieren? Anstatt einheitliche Regeln auf alle DeFi-Aktivitäten anzuwenden, wird von den Gesetzgebern erwartet, dass sie sich darauf konzentrieren, wer die Nutzer tatsächlich kontrolliert oder beeinflusst. Protokollentwickler, Betreiber von Schnittstellen, Wallet-Anbieter, dezentrale autonome Organisationen und Token-Emittenten könnten jeweils unterschiedliche Verantwortlichkeiten treffen – basierend auf tatsächlichen Funktionen und Kontrolle statt auf formale Bezeichnungen – so XWIN Research Japan.

Welche Bereiche sind von Japans vorgeschlagenen Krypto-Regeln abgedeckt? Laut XWIN Research würden die neuen Regeln Informationsoffenlegung, Marktmanipulation, Insiderhandel sowie eine stärkere Aufsicht über Dienstanbieter abdecken. Selbstverwahrung und viele Aspekte von DeFi seien im aktuellen Text nicht direkt reguliert und sollen durch spätere Regeln und Leitlinien adressiert werden.

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