JPMorgan warnt: Bitcoin-Verkaufspolitik der Strategie schafft zweiseitiges Risiko

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JPMorgan hat Bedenken hinsichtlich der neuen Bitcoin-Verkaufspolitik von Strategy geäußert und warnt, dass der Rahmen das einführe, was die Bank als „zweiseitiges Risiko“ für den Markt bezeichnet. Strategy, die 847.363 BTC in ihrer Bilanz hält, hat sich kürzlich ermächtigt, begrenzte Mengen an Bitcoin zu verkaufen, um Dividenden auf Vorzugsaktien zu zahlen oder andere finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen, und hat gleichzeitig ein Aktienrückkaufprogramm für Stammaktien im Wert von 1 Milliarde US-Dollar aufgelegt. JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou merkte an, dass die derzeitigen Barreserven von Strategy in Höhe von etwa 2,55 Milliarden US-Dollar nur etwa 17 Monate der Vorzugsdividenden und Zinskosten decken, was die Bank als unzureichend ansieht, um künftige Bitcoin-Verkäufe auszuschließen. Der Politikwechsel stellt eine Abkehr vom bisherigen Modell von Strategy dar, das ausschließlich Bitcoin mit Kapital kaufte, das durch Fremd- und Eigenkapitalemissionen aufgenommen wurde, und damit effektiv das Angebot aus dem aktiven Handel nahm. Die Analyse von JPMorgan hebt Bedenken hervor, dass Strategy von einem konsequenten Bitcoin-Käufer zu einem potenziellen Verkäufer werden könnte, je nach Liquiditätsbedarf, und damit Unsicherheit in einen Markt bringt, in dem das Unternehmen historisch als großer Angebotsabsorber fungierte.

Strategy autorisiert Bitcoin-Verkäufe im Rahmen des neuen Kapitalrahmens

Strategy hat sich förmlich erlaubt, begrenzte Mengen an Bitcoin zu verkaufen, um Dividenden auf Vorzugsaktien zu zahlen oder andere finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Das Unternehmen autorisierte Rückkäufe von Vorzugsaktien und legte ein Aktienrückkaufprogramm für Stammaktien im Wert von 1 Milliarde US-Dollar auf. Das Geschäftsmodell von Strategy bestand historisch darin, durch Fremd- und Eigenkapitalemissionen Kapital aufzunehmen und diese Mittel dann zum Kauf weiterer Bitcoin zu verwenden. Der Bestand des Unternehmens von 847.363 BTC stellte eine beträchtliche Menge des umlaufenden Angebots dar, die gebunden und nicht aktiv gehandelt wurde. Der neue Kapitalrahmen ändert diese Dynamik, indem er die Möglichkeit von Bitcoin-Verkäufen für operative Zwecke einführt. Das Unternehmen hat ein Verkaufsvolumen von 1,25 Milliarden US-Dollar autorisiert, was einem kleinen Teil seines Gesamtbestands entspricht.

JPMorgan empfiehlt 24–36 Monate Cash-Deckung

Das Team von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou erklärte, dass der derzeitige Liquiditätspuffer von Strategy nicht ausreiche, um künftige Bitcoin-Verkäufe vollständig auszuschließen. Das Analystenteam argumentierte: „Eine höhere Deckung von 24–36 Monaten wäre erforderlich (durch die Ausgabe von Stammaktien zur weiteren Erhöhung der Dollarreserven, selbst wenn dies dazu führt, dass die Stammaktien mit einem Abschlag zum Nettoinventarwert gehandelt werden), um Investoren mehr Sicherheit zu geben, dass Strategy in absehbarer Zukunft keine Bitcoins verkaufen muss.“ Die Analyse der Bank zeigt, dass die Barreserven von Strategy in Höhe von etwa 2,55 Milliarden US-Dollar zwar etwa 17 Monate der Vorzugsdividenden und Zinskosten decken, dieser Zeitraum jedoch unter dem empfohlenen Deckungszeitraum liegt. JPMorgan schlägt vor, dass Strategy Stammaktien ausgeben sollte, um die Dollarreserven zu erhöhen, selbst wenn eine solche Emission dazu führt, dass die Stammaktien mit einem Abschlag zum Nettoinventarwert gehandelt werden.

Markt steht vor Angebotsunsicherheit durch Politikwechsel

JPMorgan identifiziert das Aufkommen des „zweiseitigen Risikos“ als das Hauptproblem des neuen Rahmens von Strategy. Bisher agierte Strategy als Bitcoin-Käufer und konsumierte kontinuierlich Angebot, sobald es neue Mittel aufnahm. Im neuen Rahmen kann das Unternehmen je nach Liquiditätsbedarf zwischen Kauf und Verkauf wechseln. Die Bank stellt fest, dass Strategy nicht mehr sicher Bitcoin vom Markt nimmt und zu einer Angebotsquelle werden könnte, wenn Geld benötigt wird. Kürzlich verkaufte Strategy Bitcoin für operative Zwecke, nicht für Portfolioanpassungen. Das Unternehmen verkaufte 32 BTC in einer Transaktion. JPMorgan warnt, dass das autorisierte Verkaufsvolumen von 1,25 Milliarden US-Dollar zwar einen kleinen Teil des Gesamtbestands von Strategy ausmacht, die psychologische Wirkung jedoch das Volumen der Verkäufe übersteigen könnte. Der Politikwechsel fällt mit Nettoabflüssen bei US-Spot-Bitcoin-ETFs zusammen.

FAQ

Warum warnte JPMorgan vor der Bitcoin-Verkaufspolitik von Strategy?

JPMorgan warnte, dass die neue Politik von Strategy ein „zweiseitiges Risiko“ schaffe, da das Unternehmen jetzt Bitcoin verkaufen könne, um finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen, anstatt nur zu kaufen. Die Bank erklärte, dass die Barreserven von Strategy in Höhe von etwa 2,55 Milliarden US-Dollar nur etwa 17 Monate der Vorzugsdividenden und Zinskosten decken, was JPMorgan als unzureichend ansieht, um künftige Bitcoin-Verkäufe auszuschließen.

Wie viel Bitcoin hält Strategy in seiner Bilanz?

Strategy hält 847.363 BTC in seiner Bilanz. Dies stellt eine beträchtliche Menge des umlaufenden Bitcoin-Angebots dar, die zuvor unter dem bisherigen Nur-Kauf-Modell des Unternehmens gebunden und nicht aktiv gehandelt wurde.

Welche Cash-Deckung empfiehlt JPMorgan für Strategy?

Das Analystenteam von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou empfiehlt, dass Strategy eine Cash-Deckung von 24–36 Monaten für Vorzugsdividenden und Zinskosten vorhält. Die Bank schlägt vor, dass Strategy Stammaktien ausgeben sollte, um die Dollarreserven auf dieses Niveau zu erhöhen, selbst wenn dies dazu führt, dass die Stammaktien mit einem Abschlag zum Nettoinventarwert gehandelt werden.

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