Strategy Inc. (Nasdaq: MSTR) Executive Chairman Michael Saylor erklärte am 5. Juli in einem auf X veröffentlichten Essay, dass der traditionelle vierjährige Halvingszyklus von Bitcoin das Marktverhalten der Kryptowährung nicht länger dominiert. Saylor argumentierte, dass institutionelle Kapitalflüsse – einschließlich ETF-Zuflüsse, Unternehmensreserven und Staatsreserven – die von Privatanlegern getriebenen Zyklen als Haupttreiber der Bitcoin-Adoption ersetzen. Während Halvings die Miner-Emission reduzieren und die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoin untermauern, betonte Saylor, dass die allgemeine Marktrichtung nun mehr von der institutionellen Nachfrage als von Angebotsschocks abhängt, was einen strukturellen Wandel in der Art und Weise markiert, wie die Kapitalmärkte mit dem digitalen Vermögenswert interagieren.
Saylor verwirft Bitcoin-Halvings nicht, die das Angebot reduzieren und die Obergrenze von 21 Millionen untermauern, aber er argumentiert, dass sie nicht länger die allgemeine Richtung von Bitcoin erklären. Er erklärte in dem Essay vom 5. Juli: „Der Vierjahreszyklus ist nicht länger das dominierende Modell.“ Dies stellt die traditionelle Erzählung des Einzelhandelszyklus in Frage, die an Miner-Emission und Spekulation gebunden ist.
Historisch gesehen verankerten Halvings vierjährige Boom-and-Bust-Muster, indem sie die Miner-Emission reduzierten. Saylor sagt, dass Bitcoin inzwischen zu institutionell, global und in die Kapitalmärkte integriert ist, als dass dieses Modell Bestand haben könnte. Der entscheidende Wandel ist von Angebot zu Nachfrage – Halvings verknappen das Angebot, aber Kapitalflüsse treiben zunehmend das Wachstum. Saylor prognostizierte: „Im nächsten Jahrzehnt wird die Entwicklung von Bitcoin weniger von der Miner-Emission und mehr von Kapitalflüssen bestimmt werden.“
Dies ist nicht das erste Mal, dass Saylor dieses Argument vorbringt. In einem Beitrag auf X vom 4. April schrieb er, dass Bitcoin bereits breite Anerkennung als digitales Kapital erlangt habe, und erklärte, dass „der Vierjahreszyklus tot ist.“ Er betonte auch, dass der Preis nun von Kapitalflüssen getrieben wird, wobei Bank- und Digitalkredite die Wachstumsentwicklung von Bitcoin prägen, während er warnte, dass das größte Risiko von schlechten Ideen ausgeht, die zu schädlichen Protokolländerungen führen.
Saylor weist auf neue Treiber hin: ETF-Zuflüsse, Unternehmensreserven, Staatsreserven, Bankkredite, Derivate, Versicherungen, Sicherheiten und globale Ersparnisse. Dies verlagert den Fokus von einzelnen Käufern auf institutionelle Bilanzen. Adoption geht nicht länger nur um Besitz, sondern um die Nutzung von Bitcoin in Reserven, Krediten und Kapitalallokation.
Der Executive Chairman von Strategy betonte: „Dies ist die nächste Phase der Bitcoin-Adoption: nicht nur mehr Käufer, sondern mehr Bilanzen.“ Die Rolle von Bitcoin erweitert sich entsprechend. Während Halvings weiterhin Teil seines Designs sind, betont Saylor anhaltende Kapitalzuflüsse als Schlüsselfaktor.
Saylors These hängt von dauerhafter institutioneller Nachfrage ab. ETFs, Unternehmensreserven, Staatsreserven und Kreditmärkte müssen konstantes Kapital bereitstellen, keine vorübergehenden Zuflüsse. Bitcoin bleibt in einer Übergangsphase, mit festem Angebot, während die Nachfrage sich weiterentwickelt.
Die Bitcoin-Position von Strategy ist auf 846.842 BTC angewachsen, nachdem sie einen dramatischen Kryptomarkt-Abschwung im Jahr 2022 überstanden hat, der ihre Bilanz unter die Lupe nahm. Die Akkumulationsstrategie des Unternehmens spiegelt Saylors langfristige Überzeugung in die institutionelle Adoption als primären Wachstumskatalysator für Bitcoin wider.
Was sagte Michael Saylor am 5. Juli über den Vierjahreszyklus von Bitcoin?
Michael Saylor erklärte am 5. Juli in einem auf X veröffentlichten Essay, dass „der Vierjahreszyklus nicht länger das dominierende Modell“ für das Marktverhalten von Bitcoin sei. Er argumentierte, dass institutionelle Kapitalflüsse – einschließlich ETF-Zuflüsse, Unternehmensreserven und Staatsreserven – die von Privatanlegern getriebenen Zyklen als Haupttreiber der Bitcoin-Adoption ersetzen.
Warum glaubt Saylor, dass institutionelle Flüsse wichtiger sind als Halvings?
Saylor argumentiert, dass Bitcoin inzwischen zu institutionell, global und in die Kapitalmärkte integriert ist, als dass das traditionelle, durch Halvings getriebene Angebotsschock-Modell dominieren könnte. Er erklärte, dass die Entwicklung von Bitcoin im nächsten Jahrzehnt weniger von der Miner-Emission und mehr von Kapitalflüssen aus ETFs, Unternehmensreserven, Bankkrediten und Staatsreserven bestimmt wird.
Wie hoch ist der aktuelle Bitcoin-Bestand von Strategy Inc.?
Der Bitcoin-Bestand von Strategy Inc. ist auf 846.842 BTC angewachsen, nachdem das Unternehmen einen dramatischen Kryptomarkt-Abschwung im Jahr 2022 überstanden hat, der seine Bilanz unter die Lupe nahm. Das Unternehmen unter der Leitung von Executive Chairman Michael Saylor akkumuliert weiterhin Bitcoin als Teil seiner langfristigen Strategie der institutionellen Adoption.
Related News
Saylor postet Bitcoin-Chart mit orangem Punkt – zeigt 847.363 BTC-Bestände der Strategie
Strategy CEO verknüpft Bitcoin mit Flüchtlingsgeschichte und amerikanischer Freiheit
Saylor verwandelt Musks Video vom 4. Juli in Bitcoin-Werbung, während MSTR-Aktien um 7 % steigen
JPMorgan warnt: Bitcoin-Verkaufspolitik der Strategie schafft zweiseitiges Risiko
Strategys 847.363 BTC-Bestände veranlassen Galaxy Digital zu einem Einkommensvorschlag.